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    Kaufhof: ver.di prüft Antrag des Unternehmens auf Beschäftigungssicherungstarifvertrag

    Kaufhof: ver.di prüft Antrag des Unternehmens auf Beschäftigungssicherungstarifvertrag

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) teilt in Sachen Kaufhof mit: 10.10.2017
    Ver.di bei GALERIA Kaufhof ver.di GALERIA Kaufhof

    „Kaufhof hat einen Antrag gestellt, Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung aufzunehmen. Diesen Antrag werden wir intensiv gemeinsam mit einer noch zu bildenden Tarifkommission, den Arbeitnehmergremien sowie einem Wirtschaftsgutachter prüfen und abhängig vom Ergebnis der Prüfung die entsprechenden Schritte einleiten. Die Interessen der Beschäftigten stehen dabei für uns an vorderster Stelle“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Sie empfahl den Beschäftigten, die noch kein Gewerkschaftsmitglied sind, sich bei ver.di zu organisieren.

    Nutzenberger verwies darauf, dass es für die mögliche Aufnahme von Verhandlungen klare Bedingungen gibt: „Ein unabhängiger, von ver.di benannter Wirtschaftsgutachter muss die Geschäftszahlen prüfen, damit klar wird, wie es um das Unternehmen tatsächlich bestellt ist. Für die Zukunft sind überzeugende Konzepte wichtig, wie der Umsatz gesteigert werden kann. Personalkostenreduzierungen sind keine nachhaltigen Lösungen.“

    „Die Arbeitnehmervertretungen werden alles daransetzen, dass den Kolleginnen und Kollegen im Kaufhof nicht in die Tasche gegriffen wird“, sagte Uwe Hoepfel, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Galeria Kaufhof.

    Zu Berichten über angeblich konkrete Einsparvorschläge seitens Kaufhof wird sich ver.di derzeit nicht äußern.

    V.i.S.d.P.:
    Eva Völpel
    ver.di-Bundesvorstand
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