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    Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

    Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

    20.10.2017

    HBK Braunschweig – ver.di warnt: Kunsthochschule nicht gefährden

    Die Besetzung von Räumen der Kunsthochschule macht aus Sicht der Gewerkschaft deutlich, dass dort einiges im Argen liegt.

    Das Anliegen der Studierenden, einen zeitlich möglichst weitgehenden Zugang zu Ateliers zu erhalten, sei nachvollziehbar, meint Sebastian Wertmüller, der ver.di-Geschäftsführer.

    Wer kreativ arbeite und auf Ateliers angewiesen sei, müsse Zugang auch jenseits üblicher Tagesarbeitszeiten haben.

    Bei ver.di mache man sich Sorgen um die Entwicklung einer für Braunschweig und die Region nicht unwichtigen Hochschule: „Die Bedeutung der Kreativwirtschaft nimmt zu, Gestaltung spielt dabei eine wesentliche Rolle“, so Wertmüller. Ein Konflikt wie der um den Zugang zu den Ateliers, drohe Studierende abzuschrecken und stehe nicht für Kreativität und Vielfalt.

    In einer Industriestadt wie Braunschweig sei das kreative Potenzial der HBK ganz besonders wichtig.

    Der Geschäftsführer fordert die Hochschulleitung auf, im Dialog mit den Studierenden eine Lösung herbeizuführen. Mit Polizei und Räumung zu drohen, sei der völlig falsche Ansatz: „So löst man das Problem nicht, sondern verschärft die Situation noch.“

    Bei ver.di setze man auf die Vermittlung der Kulturministerin und auf eine extern moderierte Mediation.

     

    Pressekontakt

    Sebastian Wertmüller
    ver.di - Bezirk Region-Süd-Ost-Niedersachsen
    Wilhelmstr. 5, 38100 Braunschweig
    Tel.: 05 31 / 2 44 08-11 │ 01 71-5 61 50 26
    E-Mail: sebastian.wertmueller@verdi.de