Pressemitteilungen

    400 Beschäftigte in Wolfsburg des öffentlichen Dienstes im Ausstand …

    Wanstreik in WOB

    400 Beschäftigte in Wolfsburg des öffentlichen Dienstes im Ausstand für 6 % mehr!

    15.03.2018
    Warnstreik in WOB ver.di Warnstreik in WOB

    In der zweiten Verhandlungsrunde vom 12. bis 13. März 2018 haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Unserer Antwort: Ganztägiger Warnstreik

    Bereits mit Arbeitsbeginn gegen 4 Uhr traten die Kolleginnen und Kollegen der Wolfsburger Verkehrs-GmbH in den Warnstreik. Es folgte eine Kundgebung vor dem Rathaus B und Demonstrationszug, der im Streiklokal (Schäferbusch) endete, und an dem sich Beschäftigte aus der Stadtverwaltung, den Kitas (Vorsfelde, City, Mörse, Gutspark, An den Teichen, Kita am Klinikum, Westhagen), der Grünpflege, der Straßenunterhaltung, der Bundesagentur für Arbeit, der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, dem Jugendamt, und viele andere beteiligten.

    Wir sind es wert!

    Nico Limprecht, zuständiger Gewerkschaftssekretär: „Unsere ver.di-Forderungen nach 6 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro, die Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro, Wiederkraftsetzung der Regelung zur Übernahme von Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung, Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 Prozent sind nicht nur berechtigt, sondern in Zeiten des Fachkräftenotstandes mehr als geboten.“ Es geht darum, dass Beschäftigte im öffentlichen Dienst im Verhältnis zur Tarifentwicklung in der Privatwirtschaft einen deutlich höheren Nachholbedarf haben. So beträgt z.B. der Abstand zur Chemischen Industrie 10,5 Prozent und zur Metallindustrie sogar 11,4 Prozent.