Handel

    Erste Streiks bei H&M in Niedersachsen und Bremen

    H&M Nds-Bremen

    Erste Streiks bei H&M in Niedersachsen und Bremen

    ver.di fordert Digitalisierungs-Tarifvertrag für gute Arbeit mit Zukunft bei H&M
    Hennes & Mauritz ver.di Hennes & Mauritz  – #gute.arbeit.mit.zukunft


    Beschäftigte aus neun Filialen der Modekette Hennes & Mauritz (H&M) aus Oldenburg, Wilhelmshaven, Delmenhorst, Bremen und Hannover sind am Freitag zum Arbeitskampf aufgerufen. Damit setzen sie am sogenannten Black Friday ein Zeichen für ihre Forderungen nach einem Digitalisierungstarifvertrag zum Schutz der Beschäftigten.

    „Die Beschäftigten wollen in Zukunftskonzepte eingebunden werden. Sie wollen beteiligt werden an dem Umgang mit den Auswirkungen von Digitalisierung und an der Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeit“, sagt Sabine Gatz, ver.di Landesfachbereichsleiterin Handel in Niedersachsen und Bremen. „Stattdessen erleben wir, wie das Unternehmen versucht die Stammbelegschaften aus den Häusern zu drängen. Aber: Menschen gibt es nicht als Sonderangebot. Wir brauchen gute Arbeit mit Zukunft bei H&M“, fordert Gatz.

    Hintergrund:
    Das Unternehmen H&M lehnt die Verhandlungen zu einem bundesweiten Digitalisierungstarifvertrag ab. ver.di fordert unter anderem die frühzeitige Beteiligung der Beschäftigten bei Veränderungsprozessen in der Arbeitsorganisation, Mitgestaltung von nachhaltiger Arbeitsplatzsicherung (z.B. Quotierung von Leiharbeit, Qualifizierungsmaßnahmen zur Beschäftigungssicherung) und gesundheitsförderlichen Maßnahmen.

    Die zentrale Kundgebung findet ab 11 Uhr in Bremen an der H&M-Filiale Obernstrasse 55 statt.