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    ver.di ruft zu Warnstreiks auf

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    ver.di ruft zu Warnstreiks auf

    13.03.2019

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Angestellten im Bank-gewerbe in Braunschweig zu einem auf zwei Stunden befristeten Warnstreik am 14.März auf. Betroffen sind Norddeutsche Landesbank, BLSK und die Deutsche Bank Region Braunschweig.

    Die Beschäftigten treffen sich um 12:30 Uhr auf dem Fr.- Wilhelm- Platz zur Kundgebung

    Hier werden Gabriele Platscher und Frank Hildebrandt, beide Braunschweiger Bundestarif-kommissionsmitglieder von den laufenden Tarifverhandlungen berichten Auslöser des Warnstreiks ist die Blockadehaltung der Bankarbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber es abgelehnt, über die ver.di-Forderungen auch nur zu verhandeln.

    Sie forderten vielmehr ver.di auf, die Gehaltsforderung zunächst deutlich zurück zu nehmen und auf alle weiteren Forderungen zu verzichten.

    ver.di selbst fordert für die bundesweit ca. 200.000 Beschäftigten eine Gehaltserhöhung von 6 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro steigen. Darüber hinaus soll es sechs bezahlte Entlastungstage pro Jahr und einen verbindlichen Anspruch auf Weiterbildungsmaßnahmen geben.

    „Bei den Gehältern gibt es ohne Frage einen erheblichen Nachholbedarf“, sagt Freddy Pedersen, Gewerkschaftssekretär für Finanzdienstleistungen in der Braunschweiger Region, „Die Tarifabschlüsse im Bankgewerbe blieben in den letzten Jahren immer deutlich hinter der allgemeinen Lohnentwicklung zurück“ so Pedersen weiter.

    Der Leistungsdruck und die Arbeitsbelastung hätten deutlich zugenommen. Dafür brauche es jetzt Wertschätzung und Anerkennung.

    Pressekontakt

    Freddy Pedersen
    ver.di-Bezirk Region-Süd-Ost-Niedersachsen
    Wilhelmstr. 5, 38100 Braunschweig
    Tel.: 05 31 / 2 44 08-15 │ 01 70-5 66 15 57
    E-Mail: freddy.pedersen@verdi.de