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    ISB (Industrie Service Braunschweig GmbH)

    ISB (Industrie Service Braunschweig GmbH)

    06.02.2017

    Braunschweig: Tochterfirma der Westermann Gruppe vernichtet 50 Arbeitsplätze – ver.di fordert Verhandlungen und den Erhalt der Arbeitsplätze 

    Die ISB (Industrie Service Braunschweig GmbH), ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Westermann-Verlages Braunschweig soll zur Jahresmitte 2017 geschlossen werden.  

    Die Geschäftsführung begründet die Schließung und die Vernichtung von rund 50 Arbeitsplätzen mit der angeblich schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Konkrete Zahlen, Daten und Fakten blieb das Unternehmen den Beschäftigten allerdings bisher schuldig. 

    „Wir bezweifeln, dass das Unternehmen tatsächlich in einer wirtschaftlich schwierigen Lage ist“, so ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller. Nach seinen Informationen wurden bisher alle  Verhandlungsangebote zum Erhalt der Arbeitsplätze abgelehnt. „Wir reden nur mit dem Betriebsrat“, hieß es Seitens der Geschäftsführung.  

    „ver.di ist zu Gesprächen und Verhandlungen zur Rettung der Arbeitsplätze bereit. Das gilt auch für Verhandlungen für einen Sozialplan, der die Weiterbeschäftigung der Kolleginnen und Kollegen ermöglicht“, so Wertmüller.

    Die Westermann Gruppe sei ein bedeutendes und großes Unternehmen in der Region. Sie sei durchaus in der Lage, die Kolleginnen und Kollegen, die zum Teil seit Jahren für das Unternehmen arbeiten, weiter zu beschäftigen. 

    Weiter Informationen erhalten sie vom zuständigen Gewerkschaftssekretär Orhan Sat: 0175-3427526.

    Pressekontakt

    Sebastian Wertmüller
    ver.di-Bezirk Region-Süd-Ost-Niedersachsen
    Wilhelmstr. 5, 38100 Braunschweig
    Tel.: 05 31 / 2 44 08-11 │ 01 71-5 61 50 26
    E-Mail: sebastian.wertmueller@verdi.de