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    Matratzen Concord

    Matratzen Concord

    30.09.2016

    Matratzen Concord will ver.di mundtot machen – gelingen wird das nicht! 

    Anfang August hat die Gewerkschaft ver.di Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen die Firma Matratzen Concord wg. der Behinderung von Betriebsratsarbeit gestellt.

    Über diesen Sachverhalt hat ver.di alle Filialen der Fa. Matratzen Concord informiert und zur Wahl von Betriebsräten aufgefordert.

    Seitdem versucht diese Firma mit Unterlassungserklärungen und Abmahnungen ver.di unter Druck zu setzen und mundtot zu machen:

    Mit inzwischen drei anwaltlichen Schreiben, dem letzten vom heutigen Tage, wird dies versucht.

    Der ver.di-Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller stellt dazu fest:

    „Strafanzeige wurde erstattet, die Bestätigung der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit Aktenzeichen liegt vor.

    Anderslautende Aussagen, die die Firma Matratzen Concord gegenüber ihren Beschäftigten verlautbart, entsprechen nicht der Wahrheit.“

    ver.di zeigt sich sehr verwundert, wie ein Unternehmen sich so absonderlich verhalten kann: „Matratzen Concord lässt nichts unversucht, um unsere Organisation einzuschüchtern. Erfolg werden sie damit nicht haben.“ Die Angst vor betrieblicher Mitbestimmung scheine schon sehr groß zu sein. Man können alle Mitarbeiterinnen nur ermuntern, ebenfalls mit Unterstützung von ver.di Betriebsräte zu wählen, damit endlich eine mitbestimmte, sozialpartnerschaftliche Unternehmenskultur Fuß fasst. 

    Hinweis für die Medien: Das Verfahren wg. Behinderung der Betriebsratsarbeit („Straftaten gegen Betriebsverfassungsorgane und ihre Mitglieder“) wurde inzwischen an die Staatsanwaltschaft Köln abgegeben. Dort hat Matratzen Concord seinen Firmensitz.

    Pressekontakt

    Sebastian Wertmüller
    ver.di - Bezirk Region-Süd-Ost-Niedersachsen
    Wilhelmstr. 5, 38100 Braunschweig
    Tel.: 05 31 / 2 44 08-11 │ 01 71-5 61 50 26
    E-Mail: sebastian.wertmueller@verdi.de